Ambulanter  Hospizdienst  Ammerland  e.V.  
     MENSCHEN  ZU HAUSE  BEGLEITEN

Der Ambulante Hospizdienst Ammerland feiert  Jubiläum

Mit großer Dankbarkeit und Freude schauen wir in diesem Jahr auf 25 Jahre Hospizbewegung im Ammerland zurück.

Menschen in ihrer letzten Lebensphase gut begleiten zu können, sie im Sterben nicht allein lassen, für sie und ihre Angehörigen da zu sein – das war und ist uns als ambulanter Hospizdienst eine Herzensangelegenheit und unser Ziel.

Das konnte jedoch nur erreicht werden, weil immer wieder Frauen und Männer sich zu Hospizbegleiterinnen und -begleitern ausbilden lassen. Sie schenken ihre Zeit und Empathie, um Schwerstkranke und Sterbende sowie deren An- und Zugehörige zu begleiten und ein Stück des Weges mit ihnen zu gehen.

Es ist immer wieder schön, wenn die Begleitung so früh wie möglich beginnt. Dabei kann ein Vertrauensverhältnis aufgebaut werden, was bei den Betroffenen oft das Gefühl von Erleichterung vermittelt. Manchmal werden dabei auch Themen angesprochen, die ihnen wichtig sind – oft möchten sie damit ihre Familie nicht belasten.

In den letzten Jahren haben wir jedoch häufiger festgestellt, dass Angehörige das ehrenamtliche Angebot nur sehr zögernd oder aber auch gar nicht annehmen. Wir fragen uns immer wieder, woran das liegen mag….

Hospizarbeit ist Lebensbegleitung in der wichtigen Phase des Abschieds.

Eine Hospizbegleiterin hat unsere Arbeit einmal so treffend beschrieben: „Hospizarbeit bedeutet für mich ein Ehrenamt auszuüben, bei dem ich Menschen in einer schwierigen Lebensphase nahe sein, ein wenig Licht und Freude bringen sowie Zuwendung und Vertrauen geben kann. Dabei schenke ich ihnen ein wenig von meiner Zeit.“ 

Mitarbeitende des Ambulanten Hospizdienstes sind aber auch über den Tod hinaus für die Trauernden und Hinterbliebenen da. Im Laufe der letzten Jahre sind neben den Einzelbegleitungen auch Trauergruppen und Trauercafe´s in mehreren Orten des Ammerlandes sowie der Trauer- „Spaziergang im Park“ in Rastede entstanden.

Auch wenn dieses Zusammensein niemandem den eigenen individuellen Schmerz nehmen kann, ist jedes dieser Treffen ein kleiner, winziger Schritt durch die Trauer, der notwendig ist, um wieder ins Leben zurückzufinden.
Eine ehrenamtliche Hospizbegleitung kann für alle Beteiligten eine große Entlastung sein.
Die Lebenserfahrung, Empathie und Zeit, die die Ehrenamtlichen schenken sind von unschätzbarem Wert; besonders für die Menschen, die in dieser Phase des völligen Umbruchs ihrer Lebenssituation so nötig Zuwendung und Unterstützung brauchen.

Mittlerweile sind es etwa 50 BegleiterInnen – bunt gemischt, wie die Menschen, die sie begleiten und betreuen. Dabei sind wir jeden Tag auf Neue dankbar und demütig auf das eigene geschenkte Leben - mit dem Bewusstsein der eigenen Endlichkeit.

Aus einer kleinen Idee hat sich ein Verein entwickelt, der die Hospizarbeit im Ammerland geprägt hat und heute, nach 25 Jahren, ein wichtiger Teil eines einzigartigen hospizlich palliativen Netzwerkes im Ammerland ist. 

Allen die einen Teil dieses Weges mit uns gegangen sind oder heute noch dazu gehören, sei an dieser Stelle von Herzen für ihren Einsatz und ihr Engagement gedankt.



Die gemeinsame Fortbildungsreihe geht weiter....

Wir veranstalteten gemeinsam mit dem Palliativstützpunkt Ammerland & Uplengen am 01.08.2022 einen Fortbildungsabend.  

In der Palliativ- und Hospizversorgung ist Sexualität häufig kein Thema, das Betroffene von sich aus ansprechen - und doch beschäftigt es viele. 

Wie können wir als Begleitende über dieses Thema offen und konstruktiv ins Gespräch kommen? 

Wie können wir die Tabuisierung, die diesem Thema innewohnt, respektvoll und offen angehen und den Betroffenen hilfreich zur Seite stehen?

Wir möchten Menschen in der Palliativ- und Hospizversorgung dafür sensibilisieren, dass die Wahrnehmung und Begleitung der Betroffenen mit eventuell vorhandenen sexuellen Bedürfnissen, ein Bestandteil von Palliative Care ist und wir dadurch die Lebensqualität der Patienten und Patientinnen im Rahmen der Palliativ- und Hospizversorgung verbessern können.

„Wunsch nach Sexualität“  –  Herausforderung in der Palliative Care-Versorgung

• Wie wirken sich Krebserkrankungen und deren Therapien auf den Bereich Sexualität aus?
• Haben Erkrankte noch Interesse an Sexualität?
• Wird darüber gesprochen?

Dieser Abend wurde gemeinsam vom Ambulanten Hospizdienst Ammerland e.V.  und dem Palliativstützpunkt Ammerland & Uplengen gestaltet.Als Referentin wurde Frau Sibylle Lück, Pädagogin, Palliative Care Pflegefachkraft und Praxisbegleiterin Basale Stimulation, durch den Vortrag gewonnen.


Herzlichen Glückwunsch 

Wir gratulieren den Teilnehmenden zum erfolgreichen Abschluss des                                                    Vorbereitungskurses Ehrenamtlicher in der Hospizarbeit.

Gleichzeitig begrüßen wir unsere neuen Ehrenamtlichen und freuen uns auf eine wunderbare gemeinsame Zeit.

Vorbereitungskurs Ehrenamtlicher in der Hospizarbeit 2022Vorne links: Waltraud Schur, Rosemarie Heinel, Bärbel Heumann, Hinten links: Tanja Heiler, Inge Kolbe, Frauke Kayser Rechts: Kerstin Henning, Annegrete Petershagen, Friedemann Hönsch


Auch in diesem Jahr beschäftigten sich die Teilnehmenden intensiv mit den Themen Sterben, Tod und Trauer. Der Basiskurs, unter der Leitung von Kerstin Henning, vermittelte sehr einfühlsam die unterschiedlichen Themen der ambulanten Hospizarbeit.
Die Kurszeit war ausgesprochen abwechslungsreich, kurzweilig und hat die anspruchsvolle und spannende Aufgabe der ehrenamtlichen hospizlichen Begleitung
den Teilnehmenden empathisch nähergebracht.
Zum Abschluss waren sich alle einig: „Das Sterben hat seinen Schrecken verloren, der Tod gehört zum Leben dazu“

Im Mittelpunkt der Ausbildung standen die Möglichkeiten, Schwerstkranke sowie ihre An- und Zugehörigen praktisch zu unterstützen und zu entlasten. Wesentliche Voraussetzungen dafür sind kommunikative Fähigkeiten, wie einfühlsame Gespräche führen, aber auch aufmerksam zuhören und im richtigen Moment schweigen können. Es geht darum, da zu sein und eine belastende Situation gemeinsam auszuhalten.
Das erfordert auch, sich persönlich zu reflektieren und sich mit den eigenen Bedürfnissen und Erfahrungen sowie mit den persönlichen Ressourcen und Grenzen auseinandersetzten. Darüber hinaus wurden wichtige Inhalte vermittelt: theoretisches und praktisches Wissen über die Hospiz- und Palliativversorgung, der Umgang mit Schmerz, rechtliche Regelungen zu den Themen Patientenverfügung und Sterbehilfe sowie spirituelle Aspekte und Trauerbegleitung.

Im Namen des Vorstandes des Ambulanten Hospizdienstes überreichte Annegrete Petershagen zusammen Friedemann Hönsch von der EEB in einem kleinen, aber feierlichen Rahmen die Zertifikate. Die Koordinatorinnen des Hospizdienstes, Kerstin Henning und Alena Barkowski, freuten sich über das Durchhaltevermögen in diesen schwierigen Zeiten. Sie beglückwünschten und bedankten sich bei den Teilnehmenden und zukünftigen Ehrenamtlichen für das Vertrauen und die tolle gemeinsame Zeit.

07.07.2022



Unser Verein feiert  Jubiläum.

1997 gründete sich unser Verein, um Schwerkranke und sterbende Menschen im Ammerland begleiten zu können. 

Als Ambulanter Hospizdienst begleiten wir die Betroffenen in ihrem vertrauten Umfeld - zu Hause, im Pflegeheim, Krankenhaus und auch im stationären Hospiz.

... und das schon seit 25 Jahren.

Zu diesem besonderen Jubiläum haben wir am 14.Mai 2022 eine 

Sternfahrt-Fahrrad-Tour                                   unter dem Motto

"... mit dem Fahrrad unterwegs für die ambulante Hospizarbeit im https://strato-editor.com/.cm4all/widgetres.php/com.cm4all.wdn.social.FacebookPage/images/thumbnail.svg Ammerland" 

unternommen.

In Zusammenarbeit mit dem ADFC Ammerland starteten die SternfahrerInnen an den Symbolbäumen des Ambulanten Hospizdienstes Ammerland in den Gemeinden Apen-Augustfehn, Bad Zwischenahn, Edewecht, Rastede und Westerstede.

Ziel der Sternfahrt war der Jaspershof in Westerstede. Dort wurden die Teilnehmer und Teilnehmerinnen freudig in Empfang genommen.
Die Firma Henco aus Westerstede war vor Ort, um an den Bikes ggf. Kleinreparaturen vorzunehmen oder einfach nur mal die Luft der Reifen zu überprüfen.
Bei Kaffee und Kuchen, Grillwurst und Kaltgetränken kamen die TeilnehmerInnen schnell ins Gespräch.
So wurde es zu einem kurzweiligen und wunderschönen Nachmittag mit tollen Menschen.

Ein großes Dankeschön geht an die musikalische Begleitung dreier Band-Mitglieder der Gruppe Cleggan aus Oldenburg.

Sie zauberten uns mit ihrer Musik eine großartige Atmosphäre.
Besonders möchten wir allen, die uns bei diesem Fest unterstützt, geholfen, gespendet haben, Musik gespielt oder mitgeradelt sind, von Herzen danken.
Ihr habt uns so motiviert, dass wir eine 2. Auflage der Sternfahrt planen werden.

Es hat uns sehr viel Freude gemacht und wir hoffen auf ein Wiedersehen.




Die aktuelle Ausgabe der Lichtblicke ist erschienen. 

Nehmen Sie sich ein wenig Zeit und stöbern Sie in dem neuen Heft. 

Diesmal haben wir uns mit dem Thema AUSNAHMEZEITEN beschäftigt. 

Hier ist der Link zum Heft 

Lichtblicke 2022


 




Wir sind für Sie da

Unsere haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter begleiten unter den aktuellen Hygienerichtlinien die Betroffenen in ihrem Zuhause, im Pflegeheim, im Krankenhaus oder auch im stationären Hospiz.

Die Beratungen zur ambulanten Hospizbegleitung sowie die Trauergespräche finden zur Zeit telefonisch, in Einzelgesprächen unter  den aktuellen Hygienevorschriften statt.

Rufen Sie uns an, wir sind für Sie da.

03.01.2022

    



 
 
 
 
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